Ein Kriegsbuch sind alle Kriegsbücher.

“..Gegen die Zerrbilder einer manipulierten oder willfährigen, in jedem Falle aber reisserischen Presse helfen nur Informationen aus erster Hand von Leuten, die den Krieg am eigenen Leib durchlitten. Einer unter 10000 Jungs kommt dann manchmal auf die Idee, ein Buch zu schreiben könnte ihm und anderen helfen, mit dem Irrsinn des einem widerfahrenen Alptraums besser fertig zu werden. Beim Blick auf die Lebensläufe dieser Autoren scheint das für Sie selbst nicht wirklich funktioniert zu haben, keiner von ihnen ist zu Lebzeiten mit dem Prädikat “Nach Veröffentlichung weniger geschädigt..” durchgekommen. Das komplett irrationale Wesen des Krieges, der, einmal in Gang, nur seiner eigenen mörderischen Logik folgt, ist wohl nicht zu verstehen. Verstehen sollte man vielleicht: Der Mensch als solcher kann ein blankes Vieh sein…”

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